Grenzen der Schönheitsbehandlung

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Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon LadyRose am 02.02.2010 16:44

Hallo

angeregt durch die fleissigen Beiträge von Zahnfee und ihren Berichten über die verschiedensten Schönheitsbehandlungen ...

Wo sind die Grenzen gesetzt für Schönheitsbehandlungen? Wieviel Zeit dürfen diese in Anspruch nehmen? Inwieweit ist Schönheit und gepflegtes Aussehen deckungsgleich und wo macht man mehr für die Schönheit als nur die Pflege?

Würdet ihr Operationen machen?

Ab wo muss man sein Alter akzeptieren bzw. ab wann ist der richtige Zeitpunkt, um z.B. weisse Haare zu haben?

Ich bin mir gerade so am überlegen. Schönheitsoperationen möchte ich keine machen. In meiner Jugend :wink: habe ich mal Fett an den Oberschenkel absaugen lassen und ich bin heute noch froh drum. Jetzt könnte man die Figur noch verbessern mit Fett vom Bauch, aber das lasse ich glaube ich bleiben. Die Figur hat sich mit Kind verändert und irgendwie kann ich mit über 40 ja keine Figur mehr haben wie mit 20.

Haare ist schon ein anderes Thema. Ich sehe immer mehr weisse Haare, aber irgendwie bin ich zu faul zum färben. Darf man mit 50 schon weiss sein, oder geht das in unserer jugendlichen Gesellschaft nicht mehr? Aber eine Frau mit 70 und dunklen Haaren, das ist ja auch nicht gerade realistisch und jedem klar, dass die gefärbt werden.

Darf man heute überhaupt noch altern?

Lieben Gruss
Lady
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon RockCat32 am 02.02.2010 19:16

Hallo Lady!

Du hast mich gerade zum Nachdenken gebracht!
Richtige Schönheitsoperationen, also den Busen herrichten oder so was, würde ich nicht machen, was ich mir zur Zeit überlege, ist eine Laserkorrektur der Augen, da meine Hornhautverkrümmung immer noch zunimmt und meine Sehschärfe erheblich beeinträchtigt.
Und ein Zahnimplantat steht mir wahrscheinlich auch bevor - da muss seitlich vorne einer raus, und so eine Klammer, auf der dann ein, zwei Zähne sitzen, die zum Putzen "ein- und ausgebaut" werden können, wie meine Mama sie hat, will ich auf keinen Fall.

Aber nur so, um der Eitelkeit dienlich zu sein, eine Operation mit Narkose und allen möglichen Risiken auf mich zu nehmen, da vergeht mir die Lust.

Ich habe einstweilen noch das Glück, mit meinen bald 34 Lenzen anscheinend sehr jung auszusehen - mein neuer Teamleiter und die Kollegen hätten mir schon beim Bewerben keine 30 gegeben - woran das liegt, weiß ich nicht.

Ich bin allerdings schon ein großer Pflegefreak, besonders im Winter, da liege ich mit Genuss in der Wanne, in irgendwelchen Ölbädern, und creme und pflege mit Lust und Hingabe. :oops:

Graue Haare färben war noch nie nötig - habe ich aber eigentlich auch so noch nie gemacht. Ich hatte einmal im Leben Strähnchen, als ich noch ziemlich kurze Haare hatte - das Ergebnis fand ich allerdings sehr scheckig, und, wie man bei uns in der Gegend sagt, schlicht und einfach "schiach".
Ich erinnere mich noch, bei jedem Haarewaschen mindestens 2x shampooniert zu haben, damit das Zeug wenigstens heller wurde.
Ich sah aus wie eine dieser braun-rot-gefleckten Glückskatzen.... :silly:

Ansonsten bin ich eigentlich sehr dafür, dass man einem Menschen Reife und Würde durchaus ansehen darf. Und die heutigen "älteren" Leute sind ja durchwegs schon von der eher flotten Sorte, und tun sich auch selber mal was Gutes.
Meine Mama gehört noch zum alten Schlag, obwohl sie auch "erst" 55 ist. Ich habe ihr zu Weihnachten einen Gutschein für eine Hand- und Fußpflege in einem professionellen Institut geschenkt, weil sie im Winter bei der Arbeit draußen immer so viele Frostbeulen bekommt.
Sie war fast peinlich berührt, als die Fußpflegerin fertig war, und hat sich fast noch gewehrt, sich etwas Nagelhärter auftragen zu lassen, damit bei der Arbeit in der Landwirtschaft die Nägel nicht so leicht reißen.
Nach der Sitzung hat sie mir dann verschämt ihre "lackierten" Nägel gezeigt....

Und nun hab ich mir gerade gedacht, ich sollte diesen Beitrag eigentlich kopieren und irgendwo als TextEdit-File speichern - damit ich ihn wieder durchlesen kann, wenn bei mir die ersten grauen Haare auftauchen, und die ersten Falten um die Augen sprießen - um zu sehen, ob ich dann auch noch derselben Meinung bin! :wink:
Aber solang es nur Lachfalten sind....

Einen schönen Abend und lieben Gruß,

RockCat
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Beauty55 am 02.02.2010 22:09

Aaaaalso, da weiß ich ja gar nicht, wo ich anfangen soll. Also eine wirkliche Schönheitsoperation würde ich nie machen lassen. Ich kann verstehen, wenn jemand aus ästhetischen Gründen z.B. sehr abstehende Ohren korrigieren lässt, oder so ein schlimmes Schlupflid hat, dass es über die Oberwimpern hängt. Aber wenn Barbra Streisand oder Steffi Graf mit ihrer ausgeprägten Nase erfolgreich, reich und wohl auch mehr oder weniger glücklich sind, dann kann ich mit meinem naturgegebenen Gesicht auch frohgemut durchs Leben gehen. Und Michael Schumachers Kinn war für seinen Beruf wohl auch windschlüpfrig genug. Wenn schlimme Narben oder Feuermale ein Gesicht entstellen, das ist etwas ganz anderes. Aber ich erschrecke immer wieder, wenn die operierten Frauen plötzlich alle gleich aussehen. Oder wenn ich eine operierte Kunden ohne Makeup aus der Nähe sehe. Und Costa Cordalis habe ich kürzlich im Fernsehen kaum wiedererkannt. Das soll schön sein????

Ein großes Lifting finde ich schon deshalb unsinnig, weil ich deshalb ja schließlich keinen Tag jünger werde. Der einzige Unterschied ist, dass ich dann faltenlos im Sarg liege. Na toll. Ja würde ich mit dem verjüngten Aussehen auch die dazugemogelten Jahre zurückbekommen. Dann würde ich mich sicher in die Reihe auf der Warteliste einreihen.

Ich versuche meinen Kundinnen immer wieder klar zu machen, dass Schönheit nichts mit Jugend zu tun hat. Ich will auch nicht jung, ich will gut und attraktiv aussehen. Ich will mich in meiner gepflegten Haut wohlfühlen.

Haare gefärbt habe ich bis etwa 50. Dann hatte ich die Nase voll und außerdem wurde der Ansatz immer deutlicher sichtbar. Die Intervalle wurden also immer kürzer. Dann hab ich mir einen Superkurzhaarschnitt machen lassen und der Rest ist über den Urlaub rausgewachsen. Das waren ein paar harte Wochen. Aber ich bin heilfroh darüber. Man hätte es wahrscheinlich auch mit Strähnchen überbrücken können, aber ich hab die harte Tour gewählt. Nun bin ich dunkelblond/grau meliert. Das Deckhaar ist deutlich weißer als hinten. Aber ich finde mit einem flotten Haarschnitt und Make-up muss ich der Färberei nicht mehr nachtrauern. Ja im Gegenteil, ich würde gerne weißer werden, aber die Friseure meinen übereinstimmend, das geht nicht, es würde immer hellblond aussehen. Auch Grautöne zum Färben gibt es offensichtlich nicht. Rauchgrau, perlgrau, silbergrau..... ist eigentlich eine Marktlücke aber das gibts nicht. Na dann bleibt eben die Natur.

Und wenn ich sehe, was meine Kolleginnen für Trouble mit ihren falschen Fingernägeln haben, dann lob ich mir meine kurzen eigenen nur hell lackierten. Ganz schlimm ist es jetzt geworden, seit auch noch wieder die dunklen Lacke in sind. Das sieht definitiv nur zwei Stunden gut aus. Dann ist sprichwörtlich der Lack ab. Einmal einen groben Reißverschluß zu machen und die Spitzen sind ramponiert.

Mir tun die Frauen wirklich leid, die sich in ihrem eigenen Körper so wenig wohlfühlen, dass sie zu solchen Mitteln greifen müssen. Helena Rubinstein wird das Zitat nachgesagt das da lautet: Es gibt keine hässlichen Frauen, es gibt nur ungepflegte. In diesem Sinne salben wir uns unsere Streicheleinheiten mit der edlen Nachtcreme und gönnen wir uns vom ersparten Geld einen Urlaub.

Liebe Grüße
Beauty
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Gucci48 am 02.02.2010 22:18

Hallo Lady,

interessantes Thema :wink:

wann ich meine immer mehr werdenden grauen bzw. weißen Haare komplett zulasse, habe ich mich auch schon öfters gefragt. Bei manchen Frauen sieht das ja richtig toll aus.

Ich habe Operationen machen lassen.

Ich hatte, man kann es so sagen, keine Brüste und habe vor 18 Jahren Implantate einsetzen lassen. Das war noch zu einer Zeit, wo man mit psychologischem Gutachten bei der Krankenkasse eine Zahlung hätte erreichen können. Das habe ich nicht getan. Ich habe mich vorher immer ausgesprochen unwohl gefühlt und bin auch in jüngeren Jahren mit Kommentaren konfrontiert worden. Ich habe mich einfach nicht als Frau gefühlt. Ich finde kleine Brüste total ok aber gar keine Brust :(
Mein Mann hat voll hinter mir gestanden und meine Entscheidung akzeptiert. Die Kasse zu beanspruchen habe ich allerdings nicht als gerechtfertigt angesehen.

In den folgenden Jahren wurden meine Beinprobleme immer größer. Hier hätte ich sehr gerne die Krankenkasse in Anspruch genommen. Laut der Ärzte bestand hier allerdings null Chance.
Den medizinischen Begriff kenne ich gar nicht - ich habe meine Beine öfters als Elefantenbeine (diese Krankheit gibt es) bezeichnet, was aber fachmännich nicht korrekt ist und dem auch nicht gleich kommt.
Ich bin sehr oft gefragt worden, ob ich Wasser in den Beinen hätte. Meine Beine hatten keine Konturen, was aber nur ein ästhetischer Aspekt war.
Ich weiß nicht recht, wie ich es beschreiben soll. Es sackte im Laufe eines anstrengenden Tages alles ab. Ganz schlimm war es, wenn wir auf Festivitäten waren, wo viel gesessen oder aber auch gelaufen wurde. Ich hatte die abgesackte Haut geschwollen über der Fessel liegen, die sowieso nicht vorhanden war.
Ich war dann bei einer Phlebologin (Venenspezialistin).
Mir wurde gesagt, dass es Veranlagung sei. Die Venenklappen arbeiten nicht richtig; die Lymphe führen nicht richtig ab.
Sie sprach mich dann auch auf mein sehr schlechtes Bindegewebe und die fehlenden Konturen an.
Ich war ganz perplex, als sie mich fragte, ob ich schon einmal an eine Fettabsaugung gedacht hätte. Ich sagte ihr, dass ich immer dachte, dass das nur an den Oberschenkeln möglich sei. Dem war nicht so. Auch die Unterschenkel/Knie/Waden und vor allem (da litt ich am meisten drunter) die Fesseln könnten behandelt werden!!!!!
Das würde aber niemals die Krankenkasse zahlen.
Dass mich hier eine Venenärztin und kein Schönheitschirurg darauf ansprach, brachte mich ziemlich aus der Fassung!
Das mußte erstmal in mir sacken.

Ich bin dann erst einmal in eine Tagesklinik nach Köln und habe die äußeren Venenklappen schließen lassen. Das war eine medizinische Indikation und wurde von der Kasse bezahlt.
Das Anschwellen der Beine wurde etwas besser.
Der 'Rest' blieb natürlich.
Das Thema lies mich nicht mehr los.
Die Beine belasteten mich mittlerweile psychisch immer mehr. Keine Röcke/Kleider tragen, da das mit Pumps oder flachen Schuhen unmöglich aussah, kann man mit leben. In keine!! Stiefel reinpassen kann man auch mit leben. Aber selbst eine Hose mit 3/4-Länge konnte ich nicht tragen. Und an langen, anstrengenden Tagen spannten die Beine regelrecht.
Ich gebe natürlich zu, dass mich die Worte der Ärztin nicht mehr losließen.

Kurzum - ich habe den Eingriff vornehmen lassen.
An den Oberschenkeln, den Knien, den Waden und den Fesseln wurde abgesaugt.
Ich habe es noch niiiiieeeeee bereut. Ich habe seitdem ein anderes Lebensgefühl :)
An 'schlimmen' Tagen schwellen die Beine immer noch an, aber das ist kein Vergleich zu vorher. Ich muß bei Langstreckenflügen Heparin spritzen und Stützstrümpfe (die langen weißen aus dem Krankennhaus :wink: ) tragen. Alles kein Problem!
Was sind das für Kleinigkeiten gegenüber der Belastung, die ich vorher hatte.

Im Nachhinein betrachtet, ganz schön viel - oder?
Ich bereue nichts!!!!!
Die Gedanken kamen, ob ich die Brust hätte machen lassen, wenn die Beine der erste Eingriff gewesen wären.
Ich versteht? Normale, schlankere Beine sehen zu einem 'flachen' Oberkörper anders aus, als diese Stempel/Klötze, die ich hatte.
Ich weiß es nicht 100%ig. Ich weiß nur, dass ich mich jetzt sauwohl fühle.
Ich wollte nie einen Busen a' la Pamela Anderson oder Beine wie, ich weiß nicht wer (ist auch gar nicht machbar :) )
Mein Busen fällt auch nicht auf und wer es nicht weiß, sieht es auch nicht.

Ich habe wie schon gesagt ein sehr schlechtes Bindewegebe. Meine Oberarme nenne ich 'liebevoll' Flügelchen, denn wenn ich sie hochhebe und bewege, kann ich sozusagen winken :lol: :lol: :lol:
Meine Wangenpartie hängt auch ganz schön aber was solls?
Ein Oberarm- oder Gesichtslifting kommt für mich nicht in Frage.
Ich habe zwar zwei große OP's machen lassen aber süchtig werden danach, wie es oft im TV dargestellt wird, kann ich nicht nachvollziehen.
Botox kommt mir auch nicht in die Falten.

Ich finde, dass diese Entscheidungen jeder für sich selbst treffen und verantworten muß. Meines Erachtens haben viele Eingriffe nichts mit dem Gezeigten im Fernsehen zu tun.

Liebe Grüße
Gucci
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Beauty55 am 02.02.2010 00:55

Liebe Gucci,
ich bin der Meinung, Deine Operationen haben nichts mit den Schönheitsoperationen zu tun, die Lady meint. Zumindest die Beine sind ja doch ein medizinisches Problem gewesen und als Frau gar keinen Busen? :-k Da wäre ich sicher auch ins Grübeln gekommen. Aber wenn jemand von Körbchengröße b auf e oder d mutiert, das kann ich nicht mehr nachvollziehen.

Ich denke auch an das Risiko. Wenn mir ein Arzt heute eröffnen würde, ich müsste demnächst operiert werden, warum auch immer, dann würde mir erst mal das Herz in die Hose fallen aber ich würde das notwendigerweise eben durchstehen. Aber ohne medizinischen Grund, nur weil ich mein Spiegelbild nicht mag solch einen Eingriff machen lassen, das steht in keinem Verhältnis zueinander.

Wenn ich genau hinsehe, gäbe es bei mir auch genügend Ansatzpunkte für einen plastischen Chirurgen. Der Busen ist nach langem Stillen außer Form geraten, denn die Haut hat sich eben nicht völlig zurückgebildet. Der Po könnte gestrafft werden und die Oberschenkel zieren ettliche Besenreiser. Die Nase ist zu lang und hat einen kleinen Höcker, die Tränensäcke werden immer deutlicher und die Augenbrauen kommen langsam tiefer. Durch altersbedingten Elastizitätsverlust nenne ich zwei Hängebäckchen mein eigen und wenn ich müde bin, kann man auch sehen, wo sich mal die Merkelfalten bilden werden.

Aber setz Dich mal in die Straßenbahn und schau Dir die Menschen an, die in Deiner Nähe sitzen. Du wirst kaum jemanden finden, der sichtbar makellos schön ist und unsichtbar sowieso nicht. Das können wir im Sommer wieder in den Straßencafes bewundern. Nicht mal die Supermodels sind fehlerfrei. Claudia Schiffer hat viel zu große Füße und Schlupflieder, die ihr in späteren Jahren noch zu schaffen machen werden, Michelle Hunziger hat zu eng stehende Augen und Cindy Crawfords Muttermal wird mit 60 auch nicht mehr sexy aussehen. Julia Robert hat für ein klassisches Schönheitsideal einen viel zu großen Mund usw. usw. Das sind alles tolle Frauen. Ich hab auch keine Ahnung, was die an sich sonst haben ändern lassen. Aber selbst so kann man man an ihnen durchaus Abweichungen von der Schönheitsnorm feststellen. Also wenn sich jemand, der 60kg abgenommen hat die Fettschürze entfernen und die Oberarme liften lässt. Dann sehe ich das durchaus ein. Aber ewig wie 30 aussehen zu wollen, das ist für mich ein Fall für den Psychiater und nicht für den Chirurgen.

Liebe Grüße
Beauty
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon LadyRose am 03.02.2010 10:57

Hallo

*lächel* wie gesagt, hätte ich nicht vor 10 Jahren meine "Reiterhosen" wegmachen lassen und damit eine Hosengrösse kleiner erreicht, ich würde es machen lassen. Auch jetzt habe ich keine Idealfigur, jedenfalls klamottentechnisch gesehen. Was über meine Hüften passt, muss normalerweise in der Taille noch eingenommen werden. Aber nicht mehr so stark wie vorher, weil die Fettpölsterchen seitliche an der Hüfte weg sind.

Den Busen habe ich mir auch schon überlegt aber hey, andere lassen sich das C/D machen, ich habe es von Natur aus. Und inwieweit das Stillen dem Busen gutgetan hat ... naja, aber ein schöner BH ist eigentlich immer zu finden.

Es hatte in der Zeitung eine Schönheitschirurgen, der Promis beurteilt hat. Schon das hat mich zum Nachdenken gebracht. Als gutes Beispiel wurde Pierce Brosnan dargestellt, als abschreckendes Beispiel Donatella Versace (dies Lippen, grässlich), Mickey Rourke ...

Deshalb frage ich mich auch so wegen dem Jugendlichkeitswahn. Ist man nur schön, wenn man jung ist? Wenn man Werbung und Magazine anschaut, hat man schon ein wenig den Eindruck.

*lächel* und ich möchte Zahnfee weder Botox noch Wimpernextensions (da musste ich wirklich lachen, dass es sowas gibt? ) verbieten, ich finde es nur unnötig für mich :mrgreen:

Lieben Gruss
Lady
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Gucci48 am 03.02.2010 18:55

Ehrlich gesagt, war ich gespannt, wie ihr reagieren werdet :oops: ??==??

Ich denke, ich habt mich und meine Probleme richtig eingeschätzt.
Ich verurteile wirklich niemanden, der etwas machen lässt. Das steht mir als Allerletztem zu.
Ansonsten bin ich in allen Punkten, die ihr genannt habt Eurer Meinung.
Ich habe auch meine langjährige Hautärztin und ihren Botoxtempel gewechselt. Das hat mich alles sehr gestört.
Das Thema und speziell die Operationen ist ja in den letzten 15 Jahren in den Medien unheimlich hochgepuscht worden.

Ich wollte mich 'einfach' nur als Frau anfühlen. Ich mag mich und meinen Körper jetzt sehr.
Er ist nicht perfekt und das muß er auch nicht sein. Mein Schönheitschirurg hat mir von Anfang an gesagt, dass die Oberschenkel nicht perfekt zu modellieren sind. Das fand ich nicht so wichtig. Ich wollte wie gesagt Konturen erkennen können. Es ist nicht mehr eine Linie nach unten, sondern geformt. Die Knie sind auch noch 'wulstig', obwohl da auch einiges wegkam. Aber dann spielt wieder mein Bindegewebe eine Rolle. Ja und jetzt habe ich Fesseln :jumpy: , kann Kleider und Röcke (kniebedeckend) Pumps und endlich Stiefel :jumpy: :jumpy: tragen. Es wurden 6 1/2 Liter abgesaugt. Das ist immer noch unvorstellbar für mich. Das war für den Arzt auch schon grenzwertig.
Ulkigerweise habe ich Null Probleme am Bauch. Ok, ich habe keine Kinder gebärt, jedoch spricht es gegen das restliche Bild. Aber ich bin natürlich froh, dass es so ist :lol: :lol:

Mein Busen ist auch nach wie vor sehr schön. Natürlich hat er sich auch mit den Jahren verändert :wink: ; da hilft auch kein Silikon. Ich hätte übrigens auch mit dieser Brust stillen können. Hatte ich natürlich gefragt.

Lady hat einige Promis genannt. Ich war entsetzt, als ich Meg Ryan sah. Was hatte sie immer für eine natürliche Ausstrahlung. Ich mag ihre Filme so sehr. Und jetzt?

Danke für Euer Verständnis. ??==??

Liebe Grüße
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Poncho am 04.02.2010 20:28

Hallo

Ich war jetzt gerade zwei Tage an einem Seminar in der Schule von Julia Onken. Es ging um Selbst und sicher. Hat ja auch irgendwo mit dem Aussehen zu tun. :D
Ich wurde da übrigens auf 30 Jahre geschätzt, werde ja aber 37. Da hab ich ja schon mal kein Lifting nötig. :jumpy: Würd ich auch nie tun, mir ist nur schon der Gedanke daran unheimlich. Wenn es aber irgendwann der Gesundheit dienen würde, wie zum Beispiel Schlupflider oder so, dann müsst ich das überdenken.
Ich hadere manchmal mit meiner Oberweite, ist "nur" 75A. Und wenn ich dann so tolle Kleider und Tops sehe, und das einfach mit nix nicht aussieht, dann... dann träum ich halt weiter. Gibt ja auch für mich schöne Sachen. Und schöne BH`s! :D
Was mir gar nicht gefällt sind meine Oberschenkel. Ich bin zwar schlank, habe aber ein fürchterliches Bindegewebe. Und so siehts auch aus. Da kommt schon ab und an so ein Gedanke. Aber bis jetzt war ich standhaft. :D
Übrigens, ich hab auch schon einige graue Haare. Und ich liebe sie! Ok, ich bin ja auch blond, irgendwie passt es einfach zu mir.
Gucci, ich denke, an deiner Stelle hätte ich dasselbe getan. Du hast dir ja nicht Schlauchbootlippen anmontieren lassen! :mrgreen:

Grüessli, Poncho
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon mytie am 05.02.2010 10:14

ich finde immer ein bisschen abschreckend, wie die damen dann im alter aussehen - da kann man auch viel falsch machen, und natürliches altern ist da viel schöner :wink:
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Poncho am 05.02.2010 11:17

Du meinst, der Körper ist überall schon 70, aber das Gesicht ist 20? :roll: :D

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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon RockCat32 am 05.02.2010 17:59

Hallo Gucci,

die Mädels vor mir haben ja im Prinzip eh schon alles geschrieben - an Deiner Stelle hätte ich bestimmt auch zumindest eine Operation in Erwägung gezogen.
Das fällt bei dir ja nicht unter "Schönheitsoperation" im allgemeinen Sinn, ich würde das eher als medizinisch notwendig oder so einstufen....

Im Prinzip hätten wir quasi "zusammentauschen" können - ich selber habe extrem dünne Beine, alle Stiefel schlabbern und "plodern" um meine Waden, weil es keine so dünnen Schäfte gibt....
Ich muss entweder solche Stiefel tragen, bei denen die Röhre so zusammengeschoben ist, das sieht dann nicht ganz so doof aus, oder eben die engen Jeans hineinstecken.
Aber da bei meinen dünnen Beinen auch die engen Jeans immer blöd aussehen, ist das auch so eine Sache....

Ich hab mir jetzt mal so Stiefeletten gekauft, die ich unter meinen heißgeliebten Boot-Cut-Jeans tragen kann, und wo man halt dann beim
Sitzen etwas mehr Schuh sieht, und denken könnte, es sind Stiefel.

Naja, vielleicht krieg ich ja doch im zunehmenden Alter mal etwas mehr Fülle an den richtigen Stellen. :lol:
Wie sagt meine Oma immer so schön auf gut oberösterreichisch: "Du derfatst ah amal a weng feaster werden!"
(Auf schönes Hochdeutsch: Du alter Hungerhaken könntest auch langsam mal etwas fetter werden!)
Ich gebe dann meistens zu bedenken, dass Neid etwas grausliches, und zudem eine Todsünde ist.... :lol:

lieben Gruß und ein schönes Wochenende,

RockCat
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Beauty55 am 05.02.2010 22:31

off topic:@rockcat

Die Retourkutsche auf gut schwäbisch: Wensch scho übersetsch, denn au richtig. Deafatst hoist doch wohl "dürftest" und ned "könntest" :lol: :lol: :lol:

Versprich Dir nicht zu viel vom Zunehmen mit den Jahren. Ich hatte auch immer gehofft, dass ich mit den Wechseljahren etwas zulege, aber ich wiege immernoch nur 48kg und mir passt Gr.34 :(

Liebe Grüße
Beauty
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon Gucci48 am 06.02.2010 01:04

Es gibt Botoxspritzen und Hyaluronsäure.
Warum gibt es keine Fett-Depot-Spritzen? :lol:
Eigenfettunterspritzung gibt es ja aber wo soll man das bei euch Beiden hernehmen??? :wink:

Das ist schon manchmal eine sehr suspekte Natur.
Unterschiede sind ja voll ok aber so krasses Zuviel und Zuwenig......

Et jitt kei gößer Leid, als dat wat man sich selver andät. :mrgreen: :mrgreen:

Übersetzung? :lol:

Liebe Grüße
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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon RockCat32 am 06.02.2010 09:21

@ Beauty: Stimmt, du hast recht - dürftest muss es heißen! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Scheinbar bleibt uns ohnehin nix anderes übrig, als uns so zu mögen, wie wir sind!
Ich tu dann eh gleich was für die Figur, ich muss Schnee schaufeln gehn, bei uns fällt wieder allerlei Weißes vom Himmel.....

Schönes Wochenende und einen lieben Gruß,

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Re: Grenzen der Schönheitsbehandlung

Beitragvon SilviaZu9 am 08.02.2010 12:30

So wie ich es sehe, dann viele Frauen haben keine grenzen.. :D
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